und diese trifft auch auf den Umgang zwischen Lebewesen zu. Oft spiegelt sich bereits in der Wortwahl die Beziehung und Stimmung wider.

Beim Hundetraining sind die Worte an den Hund: "Platz, sitz, Fuß,..." Der Begriff für diese Worte ist meist Kommando oder Befehl.

Hunde sollen nicht zugetextet werden, denn dieses macht das Zusammenleben und die Verständigung unserer Sprache (das Vokabellernen für den Hund) nicht einfacher.- Der Umgang mit dem vierbeinigen Partner Hund fängt oft schon im Kopf mit der Wortwahl an. Ich gebe meinem Hund Aufgaben statt Befehle oder Kommandos. Sie sind dann z.B. "setz dich", "leg dich", "danke" statt "AUS". Klingt das nicht beeits bei der Aussprache viel freundlicher?


Das sicher am häufigsten benutzte Wort bei Hundehaltern ist "Nein". Es wird im Kontext in vielen Situationen verwendet. Was soll der Hund dann machen? Ich bevorzuge in den betreffenden Sutuationen dem Hund eine Aufgabe zu geben: "Setz dich" oder "Komm' mal".

Oft ist es auch nur eine Ansprache über den Hundenamen und ein Sichtzeichen, denn die nonverbale Kommunikation empfinde ich artgerechter.

 

Mit der Stimme ist es so eine Sache: Tonlage, Lautstärke, Betonung, Klangfarbe (Husten, Heiserkeit, ...) spiegeln viele Emotionen des Menschen und müssen von dem Hund entschlüsselt werden. Körpersprache und Mimik kommen zusätzlich vom Menschen zum Hund mit Informationen rüber. Vor diesem Hintergrund ist die nonverbale Kommunikation schon mit genug Informationen verbunden.


...und wenn der Hund unaufmerksam ist und nicht zu mir blickt?

  • Mit Namen ansprechen
  • Reaktion abwarten
  • - >>> keine Reaktion - Ansprache mit einem Sch-Laut.

Dieser kann leise anfangen, und in der Intensität langsam gesteigert werden. Das funktioniert auch bei Heiserkeit und diese Tonäußerung beinhaltet wenige Variationsmöglichkeiten im Vergleich zu gesprochenen Worten.